31. Dezember 2015

12tel Blick im Wandel der Zeit

Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
In seinen letzten Stunden blättern wir noch einmal die Monate im Kalender zurück.
Mein Kalender zeigt mir in jedem Monat ein tolles Bild von einem LIEBLINGSPLATZ in unserem Garten <3

Jänner 2015

Das Projekt 12tel Blick 2015 ist komplett, eine Bilderserie in der sich der Anfang und das zu Ende gehen des Jahres sehr schön wiederspiegeln.
Beginnend mit einer Aufnahme , die winterliche Stille, Einkehr und Gemütlichkeit vermittelt - die sich im Wandel der nächsten zwei bis 3 Monate in ein zartgrünes Erwachen verwandelt und schließlich mit bunten Blumenschmuck und sattgrünen Wiesen im Hochsommer ihren Höhepunkt erreicht. Langsam heben sich erste Früchte des Herbstes vom grünen Blätterkleid ab ehe dies im Wandel der Zeit immer weniger und weniger wird und schließlich ganz verschwindet und die Natur sich zur wohlverdienten Ruhe legt - schön nicht wahr ??

Auf Schnee haben wir bis zuletzt vergeblich gewartet - wobei "warten" ist zuviel gesagt, denn anhand der vorausschauenden Wetterprognosen war von etwas anderen als blitzblauen Himmel, Sonnenschein und Frühlingstemperaturen, gelegentlich Nebel, gar keine Rede... und das hält sich so nun schon fast durchgehend von November bis Ende Dezember.

Mal sehen was das neue Jahr zu bieten hat.
Vielleicht siehts dann ja bald so aus:  :-)





So aber nun meine Lieben folgt die letzte Aufnahme vom 12tel Blick Projekt 2015:


"12-tel Blick" von 31.12.2015

Dezember 2015:




In diesem Sinne wünsche ich all meine lieben Bloglesern und Leserinnen, einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen tollen Start für 2016, denn wie heißt es so schön:

Und plötzlich weißt du, 
es ist Zeit etwas Neues 
zu beginnen 
um dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

(Meister Eckhart)








Bilderserie von Jänner bis Dezember 2015:

Dezember 2015:



Oktober 2015:



August 2015: 


Juli 2015:



Juni 2015:



Mai 2015:



April 2015:

März 2015:

Februar 2015:

Jänner 2015:


Seid lieb gegrüßt Eure 

Farbenzauberin



24. Dezember 2015

Heiliger Abend - eine Bergweihnacht

Viele besinnliche, gemütliche und "stade" Stunden liegen vor uns, davon gilt es noch die Ein oder Andere Stunde verstreichen zu lassen, ehe der Christbaum in vollem Glanz in der Stube erstrahlen wird und ein heller Glöckchenklang durch die Wohnung schallt. Es ist noch ein wenig Zeit ehe das Christkind sich auf den Weg macht und so manches Packerl unter seine Lichterbäume verteilen wird.
Es ist noch Zeit, sich ein paar Augenblicke hinzusetzen und die Vorfreude zu genießen.

Lasst Euch von mir und ein paar weihnachtlichen Klängen, Texten und Bildern in ein idyllische Bergwelt entführen -  "Heilig Abend" in aller Stille....



.....lauscht diesen traditionellen österreichischen weihnachtliche Klänge und....



begebt Euch auf eine kurze "zeitverkürzende" literarische Wanderung am Heiligen Abend!



Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!


(Matthias Claudius)





Ein Bäumlein grünt im tiefen Tann
Das kaum das Aug' erspähen kann,
Dort wohnt es in der Wildnis Schoß
Und wird gar heimlich schmuck und groß.

Der Jäger achtet nicht darauf,
Das Reh springt an ihm vorbei im Lauf;
Die Sterne nur, die alles sehn,
erschauen auch das Bäumlein schön.
Da mitten in des Winters Graus
erglänzt es fromm im Elternhaus.
Wer hat es hin mit einem mal
getragen über Berg und Tal?

Das hat der heilige Christ getan!
Sieh dir nur recht das Bäumlein an!
Der unsichtbar heut eingekehrt,
Hat manches Liebe dir beschert.

(Martin Greif)





Winterzaubernacht hoch auf den Gipfeln. 
Tannen nicken still im  Wind mit den Wipfeln

Blicke schweifen  in´s Tal,  über´ s  beleuchtete Land,

überm Berg zieht sich zaubrig ein  Sternenband.
Der Blick hebt sich in´s  unendliche  Weltenall.
In der Dunkelheit glitzern Sterne in ungeheuerer Zahl
.
Am Firmament zieht mystisch ein besonderer Stern.
In der Ferne ist der Klang von stiller Freude zu hör´n.
Nichts stört die Ruhe dieser Nacht auf dem Berg.
Kein Laut dringt hierher so, dass ich ihn merk´. 



Der Wasserfall ist dick und zaubrig vereist.

Das Mondlicht fällt auf das Gfrörne, das gleist.
Schillernder  Zauber die Bergnacht durchdringt.
Aus der Hütte eine  zarte Melodie jetzt erklingt.



Wie leise Engelsmusik zärtlich es schallt.

Ein Käuzchen schreit leis´ aus dem Zauberwald.
Ein Reh aus dem Dunkel man leise jetzt hört,
keine Disharmonie die dunkle Winternacht stört.  



Unruh´ kommt auf- ein Fackelzug passiert und steigt ab,

zieht zu einem Stall,  auf den ein Komet scheint herab.


Plötzlich öffnet sich der Himmel, laut die Glocken erklingen.

Oben schweben die Engel, jubilieren und singen.
Aus dem Himmel dringt glühend, hell leuchtend, ein Feuer.
Es verzaubert uns, es blendet, es strahlt ungeheuer.



Wir steigen jetzt auch ab in´s strahlende Tal  

und lauschen dem göttlichen, himmlischen Schall.
Es erklingt jetzt Musik aus dem strahlenden Himmel,
Engel  jubilieren auf einem Schlitten mit Schimmel.



Es geschieht alles zu Ehren von Gott unserm Herr´ n.

Er schenkt uns heut´ seinen Sohn, lässt den Himmel auf sperr ´n.


Maria und Joseph knie´ n betend vor der Krippe  im Stall

und blicken glücklich strahlend  in´s verzauberte All.

(Dr. Frank Trautner)







Nun wandelt auf verschneiten Wegen
die Friedensbotschaft durch die Welt.
Aus Ewigkeit ein lichter Segen,
in das Gefühl des Tages fällt.
Schon blinkt die Nacht, die Glocken schwingen,
und willig macht die Menschheit halt,
das wilde Drängen, Hasten, Ringen entschläft.

Der wüste Lärm verschallt, ein Duft aus Tannenzweigen, 
ein Wunderbaum mit Sternenpracht, und um den Baum ein Jubelreigen.
Das ist das Fest, das Gott gemacht.
Oh holder Traum, lass dich genießen:
das alles glücklich, gut und fromm!

(Victor Blüthgen)






Die eisige Straße mit Schienengeleisen, 
Die Häusermasse in steinernen Reih'n, 
Der Schnee in Haufen, geisterweißen, 
Und der Tag, der blasse, mit kurzem Schein.

Der Kirchtüre Flügel sich stumm bewegen, 
Die Menschen wie Schatten zur Türspalte gehn; 
Bekreuzen die Brust, kaum daß sie sich regen, 
Als grüßen sie jemand, den sie nur sehn.
Ein Kindlein aus Wachs, auf Moos und Watten, 
Umgeben von Mutter und Hirten und Stall, 
Umgeben vom Kommen und Gehen der Schatten, 
Liegt da wie im Mittelpunkte des All.

Und Puppen als Könige, aus goldnen Papieren, 
Und Mohren bei Palmen, aus Federn gedreht, 
Sie kamen auf kleinen und hölzernen Tieren, 
Knien tausend und tausend Jahr im Gebet.

Sie neigen sich vor den brennenden Kerzen; 
Als ob im Arm jedem ein Kindlein schlief, 
Siehst du sie atmen mit behutsamen Herzen 
Und lauschen, ob das Kind sie beim Namen rief.


(Max Dauthendey)


                           


O heiliger Abend,mit Sternen besät,

wie lieblich und labend, dein Hauch mich umweht!
Vom Kindergetümmel, vom Lichtergewimmel
aufschau ich zum Himmel in leisem Gebet.

Da funkelt von Sternen ein himmlischer Baum,
da jauchzt es im fernen,
da lassen die Sphären in seligen Chören
glückwünschend sich hören; mir klingt’s wie im Traum.

Es führet mit Feuer Orion den Chor,
die himmlische Leier tönt golden hervor;
dann folgen mit Schalle die Sternlein alle;
dem lieblichsten Halle lauscht selig mein Ohr:


(Ausschnitt aus  "Am heiligen Abend" von Karl Gerok)




....die Zeit die ist nun vorgerückt, im Herzen seid ihr still beglückt. Macht Euch nun auf und seid bereit.
Bald wird das Christkind durch den Wald her kommen und in kalter Winterluft seinen Glanz an alle Zweiglein hängen!


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& 



wünscht Euch Eure Farbenzauberin! 



















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